Erfahrungsberichte

 

Luisa Langschwadt ist Bauzeichnerin und möchte durch das EU Moves Projekt ihre Kenntnisse im Bereich Architektur in Spanien ausbauen. Die Eindrücke von Luisa über ihren Lernaufenthalt:

„Ich heiße Luisa und bin über das Leonardo da Vinci Programm 3 Monate in Sevilla.

Ich bin 2 Wochen vor meinem Praktikumsstart nach Sevilla geflogen und habe eine Sprachschule besucht. Das kann ich nur empfehlen. In den beiden Wochen hatte ich schon mal etwas Zeit um alles kennen zu lernen. Die Sprachlehrer haben viel über Sevilla und die Umgebung erzählt, was ich sehr interessant fand. Man lernt vor allem einiges über die Sprachgewohnheiten der Spanier vor Ort und die Kultur.

Ich wohne in einer Wohnung direkt am Fluss. Das ist wunderschön. Man kann am Fluss super spazieren oder joggen gehen. In die Stadt gehe ich ca. 10 Minuten zu Fuß und mein Büro ist nur 5 Häuser entfernt. Also alles keine Entfernungen.

Die Arbeit in dem Büro macht mir sehr viel Spaß. Ich mache mein Praktikum in einem Architekturbüro. Meine Kollegen erklären mir die Aufgaben sehr ausführlich und helfen mir bei allen Fragen sofort weiter. Mein Betreuer kann sogar deutsch sprechen. Deshalb haben wir im Büro eine Art „Intercambio“ eingeführt. Das heißt wir sprechen einen Tag Deutsch und einen Tag Spanisch. Was mich sprachlich auf jeden Fall weiter bringt!

Sevilla ist eine wunderschöne Stadt. Es gibt riesige Parks in denen man sich aufhalten kann, wenn es mal zu warm ist. Die Innenstadt ist sehr schön. Die berühmte Kathedrale und  der Park Maria Luisa mit dem Plaza de España machen ihrem Namen alle Ehre! An den Wochenenden mache ich mit Freunden oft Tagesausflüge in andere Städte oder an den Strand. So konnte ich bis jetzt zum Beispiel das Alhambra in Granada, die Mezquita-Kathedrale von Córdoba, die wundervolle Altstadt von Cádiz und Jerez und die Sonne am Strand Matalascañas genießen.

Jetzt im Mai sind es jeden Tag schon über 30 Grad und ich verstehe auch endlich den Sinn der Siesta. Man gewöhnt sich schnell daran über Mittag eine Pause einzuleben. Die Geschäfte schließen über Nachmittag und das Leben scheint wie still zu stehen. Die Straßen sind wie leer gefegt und es kehrt eine ganz ungewohnte Ruhe ein. Abends sind dann wieder alle Leute auf den Straßen. Die Spanier sitzen viel in Cafés oder Bars und treffen sich mit Freunden. Das Leben spielt sich hier viel mehr auf der Straße ab, als bei uns.

Ich hatte außerdem das Glück die Semana Santa und die Feria de Abril in Sevilla miterleben zu dürfen. Die Semana Santa ist die Woche vor Ostern in der es ganz viele Prozessionen gibt, die durch die ganze Stadt führen und alle in der Kathedrale enden. 2 Wochen später startet die Feria de Abril. Es gibt in einem Bereich auf der anderen Seite des Flusses ganz viele kleine Zelte, die extra für diese Woche aufgebaut werden. Die Frauen tragen alle ein Flamencokleid und die Männer kommen in spanischen Trachten auf einem Pferd auf das Gelände. Es war ein einmaliges Erlebnis dieses miterleben zu dürfen!

Ich bin froh, diese Erfahrung machen zu können und empfehle es jeden weiter, der Arbeitserfahrung im Ausland sammeln möchte und gleichzeitig Interesse hat eine neue Sprache und deren Kultur kennen zu lernen!“.

 

Luisa Langschwadt.

 

Diana Ogorzelska ist Ende September nach Sevilla, Spanien, gefahren. Da macht sie ein 12-wöchiges Praktikum im Bereich Event Management. Hier ein Bericht  über ihre Erfahrungen in Spanien:

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„Da wir alle nötigen Adressen und Kontaktdaten hatten, verlief die Ankunft in Sevilla schnell und einfach. Zu dem Zeitpunkt war uns noch nicht bewusst, dass wir genau im Zentrum der Stadt wohnen. Die Anfänge waren zwar regnerisch aber unglaublich interessant und wir hatten über das Wochenende viel zu erkunden.

Sevilla besteht aus vielen schmalen verschlängelten Gassen, traumhaften Gebäuden, Orangenbäumen ohne Ende, einer wunderschönen Kathedrale und vielen vielen kleinen Tapasbars. Flamenco kriegt man in tollen Läden zu hören/sehen, die lokalen Spezialitäten sind super lecker und der Guadalquivir-Fluss zeichnet die Stadt aus. Ich wohne mit einer super netten Spanierin, sie ist sehr typisch andalusisch, redet schnell und laut. Die Wohnung ist toll, modern und mein Zimmer ist zwar klein aber vollkommen ausreichend.

Am Montag Morgen haben wir dann bei ONECO eine Einführung bekommen: über unsere Praktikumsplätze, die Stadt, die öffentlichen Verkehrsmittel, etc. Ich wurde von meiner zuständigen Person direkt im Anschluss zu meinem Vorstellungsgespräch begleitet, das verlief auch schnell. Fast schon zu schnell, denn viel gefragt wurde ich nicht, hat aber irgendwie geklappt und am folgenden Tag ging es dann auch schon richtig los. Was mir sehr gefallen hat war die Uhrzeit zu der ich anfange: „zwischen 9 und 10 Uhr“ wurde mir gesagt. Verspäten kann man sich also nur mit größten Bemühungen 🙂 Ich arbeite 5 Stunden pro Tag. Um 9 Uhr ist aber kaum jemand im Büro, vor allem nicht ich, also geht das meistens von 9.30-14.30 Uhr. Das Praktikum mache ich bei einer DMC (Destination Management Company).

Sevilla ist eine tolle Stadt voller Leben, freundlichen Menschen, tollem Wetter, gutem Essen und einer verbreiteten entspannten Atmosphäre. Sie ist um einiges kleiner als Berlin und daher hatten wir schnell das Gefühl alle Straßen schon zu kennen… falsch gedacht, immer wieder verlaufen wir uns -auch nach einem Monat noch- in den sich schlängelnden Straßen der Altstadt. Es ist toll die ganzen Cafes, Tapas-Bars und kleine Läden zu erkunden, die beste Eisdiele zu ernennen, das billigste Bier zu finden, die leckersten Spinat-Tapas zu unterscheiden. Nach einem Monat habe ich das Gefühl hier richtig zu leben. Obwohl das Gefühl schnell kam, merke ich das doch erst jetzt so richtig, da ich mich an das Tempo der Stadt angepasst habe: ich laufe langsamer, schaue mich nicht mehr begeistert um, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bin und ich trinke nun Sonntags um 13 Uhr ein Bier. Das Leben hier ist entspannt, ob das am Wetter liegt, am frühen Bier? Ich weiß es nicht, aber es gefällt mir. IMG_4081

Die Lage von Sevilla ist natürlich noch viel toller, da wir hier öfters kleine Wochenendausflüge machen und neue Städte besuchen können, z.B. Cádiz oder Lissabon. Die Städte sind nicht weit entfernt, daher lohnt es sich auch für 1-2 Nächte wegzufahren und mehr von diesem tollen Land zu sehen.

Ich bin froh diese Möglichkeit bekommen zu haben. Ich komme zwar kaputt von der Arbeit zurück, lerne aber viel Neues und vor allem in einem Land, das mir die Option gibt, mich auch noch sprachlich weiterzubilden. Anfangs fiel es mir schwer mich an das Arbeitsleben und die regelmäßigen Abläufe zu gewöhnen, denn das ist das erste mal, dass ich einen solchen Bürojob habe. Nachdem ich mein Studium schon letztes Jahr beendet hatte, gibt mir dieses Praktikum nun das Gefühl Erfahrungen für meine Zukunft zu sammeln und den ersten Schritt in die Berufswelt zu machen.“

 

Diana Ogorzelska.

 

Edith Hartmann ist die erste Teilnehmerin von EU Moves in England. Sie wohnt seit 14.Oktober in Wolverhampton, in der Nähe von Birmingham. Was man von ihr betonen kann ist ihre große Liebe für dieses Land und ihre Engagement in der Arbeit mit Migranten, die sie schon in Berlin geübt hat. Hier sind ein paar Zeilen über die bisherige Erfahrung von Edith:

„Nach gründlicher Vorbereitung von Andreas Schwab und seiner Assistentin Estefanía bin ich am Montag, 14. Oktober 2013 von Berlin-Tegel aus in mein neues Leben für die nächsten drei Monate gestartet. Zwei Stunden später bin ich in Birmingham gelandet. Es war so schön, den vertrauten Anblick englischer Häuser etc. zu sehen. Ich hatte eine gute Beschreibung von Max Wootton erhalten, wie ich vom Flughafen nach Wolverhampton komme. So war es kein Problem mit dem Zug dort hin zu kommen. Am Bahnhof rief ich Max an, der mich eine Viertelstunde später abholte. Er fuhr mit mir in sein Büro bei Gecko, das ist die Partnerorganisation von EBA in Wolverhampton. Er lud mich zum Lunch in die Kantine ein und eine Stunde später brachte er mich zu meiner Gastfamilie.

Am Mittwoch, dem 16.10. brachte mich Max zu meinem zukünftigen Arbeitsplatz für die 3 Monate meines Aufenthalts, dem Refugee and Migrant Centre, kurz RMC genannt. Dort wurde ich erstmals allen Mitarbeitern vorgestellt und bekam einen ersten Einblick in meinen Arbeitsbereich. Am nächsten Tag begann dann der erste “richtige” Arbeitstag. Die Arbeit des RMC besteht in erster Linie darin, Migranten dabei behilflich zu sein, Anträge und andere Papiere auszufüllen und Anrufe bei Behörden und anderen Institutionen zu machen, wenn die Klienten nicht genügend Englischkenntnisse besitzen. Sehr oft kommt es auch vor, dass die Klienten den Text der Briefe nicht verstehen. So versuchen wir, in einfachen Worten den Text zu erklären. Die Arbeit ist sehr spannend und interessant. Manche Bereiche sind ähnlich wie die Arbeit, die ich in Berlin tue. Andere Bereiche sind sehr unterschiedlich, das britische Aufenthaltsrecht ist schon unterschiedlich zum deutschen. Ich assistiere Hassan, der ein Senior Caseworker ist und schaue ihm quasi über die Schulter bei seinen Beratungen. Ich bin ihm auch schon beim Ausfüllen von Papieren behilflich, allerdings nur im Rahmen dessen, was ich leisten kann. Meine guten Englischkenntnisse, die ich auf früheren Reisen erworben habe, kommen mir dabei sehr zugute. Mit Grundkenntnissen in Englisch würde ich bei dieser Arbeit nicht weit kommen. Mir gefällt es hier sehr gut. Die Kollegen kommen ursprünglich aus verschiedenen europäischen sowie afrikanischen und asiatischen Ländern wie Litauen, Lettland, Polen, Somalia, Nigeria, Uganda, China, Indien etc. Ich finde es toll, mit so vielen unterschiedlichen Kulturen zusammenzuarbeiten und ein Ziel zu haben, nämlich den Menschen zu helfen, die zu uns kommen, weil sie unsere Hilfe brauchen. Ich gehe müde, aber zufrieden nach Hause in dem Bewusstsein etwas Gutes getan zu haben.“

 

Edith Hartmann.

 

Cornelia Korte ist eine Teilnehmerin von EU Moves in Sevilla, Spanien. Die Dauer war 12 Wochen in ein Praktikum im „Ecologistas en Acción“. Das sind einige Gedanken über ihre Erfahrungen:Cornelia 6

Ein ‚huerto‘ ist ein Gemüsegarten. In meinem huerto kultivieren wir ungefähr 10 verschiedene regionale Tomaten-Sorten in ökologischem Anbau. Außerdem bauen wir Zwiebeln, Salat, Rauke, Lauch, Dicke Bohnen, Zucchini, Paprika, Auberginen, Melonen, Knoblauch, Artischocken und Erdbeeren an. Wir, das sind Freiwillige, Arbeitslose und Rentner, die am Rande des öffentlichen Parque de San Jerónimo zwischen Fußballfeld und städtischer Kläranlage Parzellen bewirtschaften. Der Park entstand vor zwanzig Jahren als Baumschule, in der sich Pflanzen akklimatisieren sollten, die aus aller Welt für die Weltausstellung 1992 nach Sevilla gebracht wurden.

Die Nichtregierungsorganisation ‚Ecologistas en Acción‘ hat hier bis zur Krise, als es für solche Projekte noch öffentliche Gelder gab, Bildungsarbeit im Umweltbereich geleistet. Heute gehören ‚Los huertos‘ eher zur Bewegung des urban gardening. Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund bauen Gemüse für den eigenen Gebrauch an. In Sevilla entstanden auf verschiedene Weise mehrere solcher selbstverwalteter Gartenprojekte. So wurde für den ‚Huerto del Rey Moro‘ ein unbebautes und ungenutztes Grundstück besetzt, was von der Stadtverwaltung bisher toleriert wird. Die Projekte sind untereinander mehr oder weniger vernetzt und es gibt Kooperationen z.B. mit Schulen. So wird der Schulgarten einer Grundschule im Stadtviertel Macarena von einem Rentner betreut, der auch im Huerto del Rey Moro Gemüsebeete in Permakultur angelegt hat.

Neben der Arbeit in meinem huerto helfe ich ein- bis zweimal pro Woche bei Pflegearbeiten in diesem Schulgarten und nehme dort an Aktivitäten teil bzw. führe selber welche durch.

Cornelia Kompost mischen

 

Die Kinder bringen regelmäßig organische Abfälle von zu Hause mit und stellen mit Luciano, dem ‚guten Geist‘ des Schulgartens, Kompost her. Ich versuche, die Schüler kreativ und spielerisch an die Botanik des Schulgartens heranzuführen, wobei mich ein/e bilinguale/r Lehrer/in unterstützt.

Außerdem helfe ich einmal in der Woche bei Pflegearbeiten im Jardín medicinal, einem Heilkräutergarten. Hier kommt das meiner Meinung nach wichtigste Werkzeug im hiesigen Gartenbau, die ‚azada‘ (Hacke) schweißtreibend zum Einsatz.

Die huertos in San Jeronimo haben auch ein kleines Tiergehege. Hier leben Schafe, zwei Ziegen, vier Hunde, einige Gänse und zahlreiche Hühner. Letztere versorgen uns täglich mit frischen Eiern. Das Gehege wird von den Freiwilligen sauber gehalten, die Futterversorgung erfolgt durch den einzigen Hauptamtlichen der Ecologistas en Acción.

Und nun noch ein paar Stichworte zu meiner Gast-Stadt. NO8DO –das istSymbol oder besser der Leitspruch von Sevilla und bedeutet soviel wie „Sie hat mich nicht verlassen“. Ich habe Sevilla als eine Stadt mit vielen Gesichtern kennen gelernt. Der historische Stadtkern mit seiner 1000jährigen Geschichte fasziniert ebenso wie die von der katholisch dominierten Stadtbevölkerung – den Sevillanos – zelebrierten Feste. Für meinen Geschmack wäre es nicht nur für den Tourismus von Vorteil, wenn der Individualverkehr aus den schmalen Straßen der Innenstadt verbannt würde. Es gibt ein sehr gut ausgebautes Fahrradwegenetz und ‚Sevici‘, der öffentliche Fahrradverleih funktioniert sehr gut und erfreut sich großer Beliebtheit. Für die Weltausstellung wurde enorm viel an der Infrastruktur Sevillas verbessert, Umgehungsstraßen gebaut, der Bahnhof verlegt und vieles mehr. Das Expogelände selbst auf der Isla Cartuja ist allerdings weitgehend ungenutzt geblieben und leider dem Verfall preis gegeben. Lediglich die ‚Isla Magica‘, ein Freizeitpark wird auch heute noch stark frequentiert. Auch auf dem 14 km langen blind endenden Guadalquivir wird gerudert, gepaddelt und ‚gekajakt‘, was das Zeug hält. Die Sevillanos sind offen, freundlich und sehr unternehmungslustig.

 

Cornelia Korte.

 

Anna Zaretskaya machte ihre Kunstpraxis auf den Bereich der Werbung in Sevilla aufgebracht. Sie hat dort 8 Wochen (von 2014.03.16 bis 2014.05.11) gelebt.

„Nach der langen, erschöpfenden aber interessanten Reise von Berlin über Madrid nach Sevilla, war ich endlich am Ziel – in der kleinen Gasse im Zentrum der Stadt, wo sich meine Wohnung befand. Als ich angekommen bin, wurde ich sehr herzlich von meinen Mitbewohnerinnen empfangen. Wir konnten miteinander Englisch sprechen und haben uns gleich gut verstanden. Ich habe ein großes Zimmer mit allem Nötigen bekommen und konnte mich nach der Reise gut ausruhen. Die Hausherrin, die ich kurz danach kennengelernt habe, war auch sehr nett und hilfsbereit, wenn wir Fragen oder Probleme hatten.

Am nächsten Tag nach der Anreise ging es los mit dem Vorbereitungstreffen in ONECO, wir haben Informationen zum öffentlichen Verkehr, Banken, Arbeitsplätzen und anderen Themen bekommen.

Anna

Danach gab es ein Vorstellungsgespräch in der Firma, wo ich mein Praktikum absolvieren sollte und am nächsten Tag konnte ich anfangen zu arbeiten. Ich habe in einer Marketingfirma namens „Marketing Publicidad“ gearbeitet. Das Kollektiv war sehr freundlich und ich fühlte mich an meinem Arbeitsplatz wohl. Von meiner Mentorin habe ich immer die Aufgaben bekommen, die ich ohne Probleme und mit Vergnügen erledigen konnte. Meine Aufgabe war die Gestaltung von Werbung, Banners und Designs für die soziale Netzwerke für verschiedene Kundenfirmen. Zunächst war ich ziemlich nervös und aufgeregt, aber nachdem ich andere Praktikanten besser kennengelernt habe, war ich mit allem sehr zufrieden. Nun muss ich ehrlich sagen, dass der erste Monat an der Arbeit für mich sehr interessant und bereichernd war, aber später wurde die Arbeit monoton und weniger kreativ. Ich hätte mir gewünscht, dass ich anspruchsvollere und eher auf meine Qualifikationen abgestimmte Aufgaben bekommen hätte. Aber trotzdem war ich mit der Gesamtsituation sehr zufrieden, da ich wunderbare neue Lebenserfahrung bekommen konnte und sehen konnte wie es ist in einer großen Marketingfirma zu arbeiten. Außerdem hatte ich die einzigartige Möglichkeit sich mit dem Leben und Kultur von einem vollkommen neuen Land vertraut zu machen.

Mein Weg zu der Arbeit lag über den wunderschönen Garten, ich konnte fast jeden Tag die zarten warmen Strahlen der aufgehender Sonne und den herrlichen Duft der Blumen genießen.

Der Arbeitstag dauerte für mich bis 14 Uhr, so hatte ich genug Zeit die Stadt zu erkunden. Und von der war ich tief begeistert! Ocker-gelben und weißen Häuser umrankt von den blühenden Pflanzen und gesättigtes Blau der hohen Himmel im Hintergrund. Alle wunderschöne kleine Straßen, Blumen, erstaunliche Architektur, freundliche Gesichter, angenehme Wärme und vor allem der Duft von blühenden Orangenbäumen haben mich einfach bezaubert. Ich hatte Glück, dass meine Wohnung sich im Zentrum der Altstand befand. So konnte ich wirklich die Atmosphäre von Sevilla wahrnehmen und genießen. Am Anfang habe ich sehr oft die Navigation an meinen Telefon gebraucht, aber bald konnte ich mich nicht schlecht orientieren. Ich konnte auch ohne Probleme die nahliegenden Supermärkte und Läden finden, wo ich mir Lebensmittel und alles Nötige besorgen konnte.

Bald habe ich auch neue Freunde kennengelernt. Wir haben zusammen verschiede Aktivitäten ausgeübt: Fahrten zum Ozean, gemeinsame Abendessen mit Gerichten den verschiedenen Länder, Museumsbesuche, Tapasproben, Language exchange und Tanzkurse. Ich bin sehr froh, dass ich so viele wunderbare Menschen aus verschiedenen Länder wie Italien, England, Mexico uns natürlich Spanien kennenlernen konnte. Außerdem war ich sehr glücklich, dass ich in der Zeit in Sevilla war, als grandiose Semana Santa und wunderschöne Feria de Abril stattfand.

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An der Feria konnte ich sogar teilnehmen, da ich davor speziell ein Tanzkurs besucht habe, wo ich Sevillianas lernen konnte.

Mit meinem zweimonatigen Aufenthalt in Sevilla bin ich sehr zufrieden und kann dieses Art von Praktikum nur weiterempfehlen. Ich bin dafür sehr dankbar, dass ich diese einzigartige Möglichkeit hatte diese besondere und einfach wunderbare Lebenserfahrung zu sammeln, mich als Künstler zu bereichern und wichtige Schlussfolgerungen für meinen weiteren professionellen Weg zu machen.“

 

Anna Zaretskaya.

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